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Tagung |
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Praxisseminar Praktische Anforderungen der redaktionellen Planung und konkrete Bearbeitung von Manuskripten eines Heftes zum Thema "Lobbyismus" Ort:
Friedrich-Ebert-Stiftung Bergneustadt Die Anforderungen der Redaktionsarbeit in politischen Zeitschriften sind vielfältig. Die redaktionelle Planung legt Heftkonzepte fest, das Gespräch mit den Autoren setzt diese Konzepte um und in der redaktionellen Bearbeitung der Manuskripte gilt es, den Texten den inhaltlichen Feinschliff in Rücksprache mit den Autoren zu geben. In Kooperation mit der Redaktion der Vierteljahreszeitschrift "Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen" werden in dem Praxisseminar die praktischen Anforderungen der Redaktionsarbeit im Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen vermittelt und es wird ein aktuelles Themenheft zum Thema "Lobbyismus" redaktionell an den Manuskripten bearbeitet. Lobbyisten sorgen dafür, dass die Interessen ihrer Auftraggeber im Vorfeld politischer Entscheidungen im Raum der Legislative und Exekutive ihre Wirkung entfalten. Impuls für diese Tagung ist das Ungleichgewicht, dass auf der einen Seite der lobbyistische Einfluss auf die Politik stetig zunimmt, während auf der anderen Seite die sozialwissenschaftliche Durchdringung dieses Themenfeldes damit nicht mithält. Im Mittelpunkt der Beiträge steht daher die systematische Informationssammlung, die Sichtung und Bewertung neuer Erkenntnisse von Praktikern und Theoretikern. Dabei wird es vor allem darum gehen, auszuloten wie lobbyistische Strukturen demokratischer und transparenter gestaltet werden können. Sind neue Formen lobbyistischer Interessendurchsetzung zu erkennen? Nach einem inhaltlichen Input zum Thema Lobbyismus durch einen ausgewiesenen Referenten werden die Manuskripte redigiert und korrigiert und in einer Redaktionskonferenz in Hinblick auf weitere Rücksprache mit den Autoren erörtert. Herausgeber und Redakteure der Zeitschrift werden dabei mitwirken. Das Praxisseminar bietet Einblicke in die konkrete Arbeit der politischen und sozialwissenschaftlichen Zeitschriftenproduktion und bietet die Möglichkeit, die eigenen redaktionellen Kompetenzen fortzuentwickeln. Es besteht bei Interesse auch die Möglichkeit an einer künftigen Mitarbeit der ehrenamtlich arbeitenden Redaktion des Forschungsjournals. Inhalt: inhaltlicher Input zum Thema Lobbyismus, Vermittlung von Fertigkeiten der redaktionellen Textbearbeitung (Redigation, Korrektur), inhaltliche Bewertung von Manuskripten und Vermittlung redaktioneller Anforderungen. Ihr Nutzen: Sie gewinnen neben Kenntnissen zum Themenschwerpunkt Lobbyismus Einblicke in die praktischen Anforderungen der Redaktionsarbeit in politischen Zeitschriften und können sich mit Herausgebern und Redaktion intensiv über die Anforderungen der Arbeit in einer politischen und sozialwissenschaftlichen Fachzeitschrift austauschen. Zielgruppe: insbesondere Journalisten mit Schwerpunkt politischer Journalismus und Wissenschaftsjournalismus, Sozialwissenschaftler (auch fortgeschrittene Studentinnen und Studenten) und fortgeschrittene Studentinnen und Studenten aus den Studiengängen Journalistik und Publizistik |